Das Dorf

Miyanawatta
Miyanawatta ist ein sehr kleines und abgelegenes Dorf mit nur etwa 50 Familien. Neben den malerischen Reisfeldern am Fuße des kleinen Berges gibt es auch sehr viele Bananenanpflanzungen und in den unzähligen Hausgärten werden neben Kokospalmen, Obst und Gemüse auch die eigenen Gewürze und Kräuter angepflanzt. Die Menschen leben hier zum Großteil noch aus dem eigenen Garten.

Vom 300m hohen Dorfberg aus kann man bei guter Sicht die Ostküste sehen, die nur 80km entfernt ist. Auf dem Berg gibt es mehrere Quellen und einen kleinen Tempel und hier meditieren die buddhistischen Mönche in Abgeschiedenheit. Die Menschen im Dorf sind äußerst gastfreundlich und leben ein sehr einfaches Leben. Der Höhepunkt ist der wöchentliche Weg in die 10km entfernte Stadt Monaragala, wo die Ernte verkauft und vom Erlös die nötigen Nahrungsmittel zugekauft werden.
Die Gegend ist noch sehr dünn besiedelt, wegen der schlechten Infrastruktur. Bis vor wenigen Jahren gab es hier weder Strom, noch Wasser. Auch die unbefestigte Straße war sehr schlecht und keine Busse fuhren ins Dorf. Der Handy-Empfang ist noch immer sehr schlecht. Die Höhle auf dem Berg – wo jetzt wieder ein Tempel ist, war damals noch verlassen. In den letzten Jahren hat sich viel getan in diesem kleinen Dorf.

Bereits als wir 2008 das Grundstück kauften, war Miyanawatta nach unseren Vorstellungen der perfekt Ort. Und das Grundstück hat sich als zukunftsfähig erwiesen. Wir wollten eine Lage direkt am Fluss und möglichst wenige Nachbarn, lieber Dschungel und unsere Ruhe. Der Nachbarhügel und die unzugängliche Lage bewährten sich bisher als entscheidender Vorteil. Auch ist die fortschreitende Zerstörung hier noch etwas langsamer, sodass wir bisher jede unschöne Entwicklung auch als Chance für uns nutzen konnten.

Wir sind langsam mit dem Dorf gewachsen und inzwischen voll intergriert. Wir freuen uns natürlich mit den Menschen hier über alle „Fortschritte“. Allerdings haben wir bereits vorgesorgt und einige Nachbargrundstücke gekauft (und so manche Motorsäge gestoppt) um die direkte Umgebung zu schützen und wir sollten noch einige weitere Grundstücke kaufen um sicherzustellen, das wir auch in Zukunft eine vollkommen isolierte und geschützte Lage behalten. Inzwischen ist unser Grundstück auf drei Seiten von einem Fluss begrenzt. Es geht eigentlich nur darum auf der anderen Seite vom Fluss Grundstücke als Pufferzonen zu kaufen und damit den Flusswald, der uns umgibt dauerhaft zu schützen.

Ort der Ruhe
Wir schaffen uns hier einen Ort der Ruhe. Einen Ort der uns heilt und uns neue Kraft gibt. Es geht dabei um ein freies, selbstbestimmtes Leben. Ein Leben in Harmonie und Liebe, im Einklang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Natur. Wir möchten einen unabhängigen Lebensweg gehen und dabei unseren inneren Frieden finden. Die Suche nach wirklicher Zufriedenheit und Glückseligkeit findet in uns selbst statt.

Was ist der Sinn des Lebens?

Wir glauben das es zunächst einmal Ruhe bedarf, um sich mit dieser Frage zu beschäftigen und Antworten darauf zu finden. Viel zu oft befinden wir uns im Alltagsstress und haben keine Zeit für das was uns wirklich bewegt. Warum ist das so? Können wir neue Wege gehen?

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